Wie zusammen leben gelingt

 

Es gibt unzählige Informationen darüber, wie Menschen mit anderen besser zusammenleben. In der Vielfalt des vorhandenen Wissens ist es allerdings sehr schwer, relevante und hilfreiche Ideen so herauszufiltern, dass sie auf das eigene Leben angewandt werden können. Darüber hinaus neigen wir in unserer Gesellschaft dazu, finanziellem Wohlstand eine höhere Bedeutung zuzumessen als unserem Verhältnis zu anderen Menschen. Diese Tatsache führt immer häufiger zu Widersprüchen.

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Kooperationen sind in sämtlichen Lebensbereichen notwendig. Sie sind unumgänglich, wenn wir für uns und unsere Mitmenschen Frieden stiften oder sichern wollen. Doch auch für unsere Existenz brauchen wir sie: in der Familie als Keimzelle des Lebens, in der Wirtschaft als Motor für unsere Bevölkerung, aber auch bei der Entwicklung und Umsetzung von Regeln des Zusammenlebens. Wir müssen mit anderen kommunizieren, wenn wir gesund bleiben bzw. werden wollen. Auch finden wir uns manchmal als Antragsteller wieder, um (finanzielle) Engpässe überbrücken zu können.

Die Erfüllung eigener Wünsche hängt immer stärker von anderen ab. Dazu kommt die innere Überzeugung, dass viele unserer Bedürfnisse erfüllt werden müssen. In der Fülle der Möglichkeiten haben wir vergessen, dass wir eigentlich gar nicht so viel brauchen. Imre Martón Reményi erinnert daran, dass es nur drei essentielle psychische Grundbedürfnisse gibt: Zugehörigkeit, Klarheit und Selbstbestimmung. Mit Geld können wir uns diese drei Elemente schwer erkaufen - sehr wohl aber mit der Art und Weise, wie wir miteinander umgehen.  

Weiterführende Links:
'Zuhause' von Adel Tawil, 'Zuhause ist da, wo Deine Freunde sind. Da ist die Liebe umsonst.'